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Senioren Tipps

Ernährung bei Arthrose

Arthrose ist schon fast zur Volkskrankheit geworden, sie betrifft nicht nur alten Menschen,  obwohl die Wahrscheinlichkeit, dass die Knorpel der Gelenke in Mitleidenschaft gezogen werden, mit fortschreitendem Alter steigt.

Arthrose kann sehr gut mit der richtigen Ernährung beeinflusst werden. Denn die richtige Ernährung entlastet bei Arthrose den Körper und wirkt gleichzeitig entzündungshemmend. Sie liefert überdies jene Vitalstoffe und Spurenelemente, die für den Schutz und die Regeneration der Gelenke erforderlich sind.

Ein Ernährungsplan bei Arthrose sollte die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Vorwiegend vegan, denn tierische Lebensmittel enthalten u. a. die entzündungsfördernde Arachidonsäure
  • Vitalstoffreich und vollwertig, damit die Gelenke bzw. Knorpel mit allen erforderlichen Bau- und Schutzstoffen versorgt werden können
  • Basenüberschüssig, da eine chronische Übersäuerung zu den Mitursachen der Arthrose gehört
  • Antioxidantienreich, da Antioxidantien entzündungshemmend wirken und die Knorpel vor Schäden schützen
  • Darmfreundlich, denn nur mit einem gesunden Darm können Heilprozesse einsetzen und erfolgreich verlaufen
  • Frei von schädlichen Nahrungsmitteln und Genussgiften wie Alkohol, Zucker, Auszugsmehlen, ungesunden Fetten usw.

Besonders empfohlen werden Lebensmittel wie:

  • Obst
  • Salate
  • Gemüse
  • Kartoffeln
  • Naturreis
  • Dinkel
  • Hirse
  • Magermilchprodukte
  • Omega 3-Fettsäuren (Leinöl, Chia-Samen, Leinsamen, Hanföl, Hanfsamen)

Zudem sollten Sie nur kaltgepresste Öle  wie Olivenöl, Wallnussöl, Sesamöl, Distelöl oder Rapsöl verwenden.

Gewürze und Kräuter:

Wer an Arthrose leidet, dem machen vor allem die Schmerzen in den Gelenken zu schaffen, die von den Entzündungen ausgelöst werden. Die Natur hält jedoch viele Gewächse bereit, die entzündungshemmend wirken. Ihren Salat können Sie mit variierenden Kräutermischungen aus Kurkuma, Petersilie, Fenchel, Dill, Anis, Kreuzkümmel, Minze, Kerbel, Oregano, Rosmarin, Thymian, Koriander, Majoran und Ingwer verfeinern. Auch Chili und Zimt gehören in das Gewürzregal eines Arthrose-Patienten.

Das richtige Trinken

Morgens befindet sich der Organismus in der Ausscheidungs- und Entgiftungsphase. Sie können diesen Prozess sehr gut unterstützen und fördern, wenn Sie 20 – 30 Minuten vor dem Frühstück ein Glas Wasser oder Basentee trinken. Wenn Sie sich für Wasser entscheiden, so kann dieses gerne auch warm sein. Sie können auch 1 – 2 EL frisch gepressten Zitronensaft dazu geben.

Über den Tag verteilt sollten Sie etwa 1,5 l Wasser trinken. Die Hälfte kann aus Kräutertees bestehen. Trinken Sie besser nicht zum Essen, sondern immer im Abstand von 20 bis 60 Minuten vor oder nach den Mahlzeiten. Getränke verdünnen die Verdauungssäfte, so dass es zu Verdauungsstörungen kommen kann bzw. die Mahlzeiten nicht optimal verdaut werden können.

Zusätzlich erreichen Sie bei Übergewicht mit dieser Ernährungsform Ihr Normalgewicht, so dass schon allein aus diesem Grund die Gelenke massiv entlastet werden. Fettzellen produzieren überdies ständig entzündungsfördernde Stoffe, die Ihre Gelenkschmerzen immer wieder neu anfachen.

Lebensmittel die vermieden werden sollen:

  • Tierisches Fett – insbesondere Schwein ist tabu, aber auch Rindfleisch sollte nur noch in Maßen genossen werden
  • Wurst
  • Süßigkeiten und Zucker
  • Tomaten
  • Roter Pfeffer
  • Fetter Fisch
  • Sahne
  • Kaffee, Alkohol und schwarzer Tee

Vergessen Sie außerdem  in keinem Fall die Bewegung. Sie ist für die Gelenkgesundheit mindestens ebenso wichtig wie die richtige Ernährung!

Frühjahrsmüdigkeit bei Senioren

Nach den vielen langen, kalten und dunklen Tagen beginnt der menschliche Körper nun allmählich damit, von Winter auf Frühling umzuschalten. Die innere Uhr ist aber noch an die dunkle und kalte Jahreszeit angepasst, befindet sich also noch in einer Art Winterruhe, obwohl die Tage in Wirklichkeit schon heller und länger sind.

Die Folge davon ist häufig die sogenannte Frühjahrmüdigkeit, die sich in Mattigkeit und Antriebslosigkeit äußert, denn die Umstellung vom Winter- auf den Sommerbetrieb kann den Organismus belasten und ist insbesondere dann anstrengend, wenn der Körper infolge von Krankheiten oder des höheren Alters ohnehin schon geschwächt ist. 

Allerdings gibt es einige Mittel und Wege, um dem Körper bei der Umstellung zu helfen. 

Hier die besten Tipps in der Übersicht:

  • Viel Licht

Durch den Lichtmangel während der kalten Jahreszeit sammelt der menschliche Körper das Hormon Melatonin an, das eine schlaffördernde Wirkung hat. Der Gegenspieler von Melatonin ist das Wachhormon Serotonin, das ausgeschüttet wird, wenn der Körper Tageslicht und Sonnenstrahlen registriert. 

Wichtig ist daher, am besten täglich draußen spazieren zu gehen. Die Bewegung hilft außerdem noch dabei, den Kreislauf anzukurbeln, den Stoffwechsel zu fördern und den Hormonhaushalt zu stabilisieren. Sind Spaziergänge nicht möglich, reicht es aber auch schon aus, die ersten warmen Sonnenstrahlen durch das geöffnete Fenster zu genießen. 

  • Frisches Obst

Je geschwächter und angeschlagener der Körper ist, desto leichter haben es Erreger, die Infektionen auslösen. Hiergegen hilft eine Extraportion Vitamine. Allerdings haben Obst und Gemüse noch eine andere positive Wirkung. Im Winter ist die Bewegung reduziert und die Nahrungsaufnahme meist erhöht. 

Dies kann dazu führen, dass sich im Körper Schlackenstoffe ansammeln, die die Gelenke angreifen und zu einer Übersäuerung des Körpers führen können. Obst und Gemüse als basische Lebensmittel können dabei helfen, das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen.

  • Warmes Wasser

Insgesamt ist es wichtig, viel zu trinken und viele Senioren neigen dazu, schlichtweg zu wenig zu trinken. Die indische Heilkunst Ayurveda arbeitet jedoch noch mit einem anderen Trick bei Müdigkeit. Das Wasser wird nämlich aufgekocht und schluckweise noch sehr warm getrunken.

Die Heilkunst geht davon aus, dass das Wasser durch das Kochen mit zusätzlicher Energie angereichert wird, die es dann an den Körper weiterleitet. 

  • Düfte

Die Düfte von Kräutertee erinnern an den Frühling und an blühende Wiesen. Somit wecken Kräutertees ganz nebenbei die berühmten Frühlingsgefühle. Eine ähnliche Wirkung hat eine Duftlampe mit Orangenöl, die in der Wohnung aufgestellt werden kann.

  • Löwenzahn

Dieses Kraut ist schon seit jeher für seine heilsame Wirkung bekannt und sicher auch den meisten Senioren nicht fremd. Löwenzahn ist reich an Mineralien wie beispielsweise Silizium, die den Stoffwechsel anregen. 

Außerdem helfen die Bitterstoffe des Löwenzahns dem Körper bei der Aufnahme von Eisen. Neben Tees aus Löwenzahn gibt es in Apotheken und Reformhäusern auch Saft aus frischem Löwenzahn, wobei hiervon täglich ein Esslöffel vor der Hauptmahlzeit ausreicht.