Mobilitas GmbH

0521 / 32 43 83

Mobilitas GmbH
Oststraße 17 in 33604 Bielefeld
E-Mail:

Wir bieten Ihnen 24 Stunden Betreuung

Für  Sie – ganz persönlich – jederzeit!

Senioren-Tipps

Dank Haushaltshilfen können viele Senioren zu Hause leben

So lange wie möglich im eigenen Haushalt leben. Dabei helfen inzwischen häufiger bezahlte Haushaltshilfen als Angehörige.

Das ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Studie im Auftrag der Minijob-Zentrale, für die mehr als 1000 Personen im Alter ab 65 Jahren befragt wurden. Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Einzugs- und Meldestelle für alle geringfügigen Beschäftigungen in Deutschland und gehört dem Verbund der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See an.

Der Studie zufolge bekommen heute bereits 40 Prozent der Menschen über 65 Unterstützung im Haushalt. Bei mehr als der Hälfte von ihnen (53 %) übernimmt das eine bezahlte Haushaltshilfe. Etwas weniger (51 %) bekommen Hilfe von Familienangehörigen, Freunden oder Bekannten. Nur eine untergeordnete Rolle spielen professionelle Betreuungskräfte.

Senioren holen sich oft Unterstützung, vor allem bei den Aufgaben, die ihnen viel Mühe bereiten. Gerne wird Unterstützung vor allem beim Putzen, Bügeln und der Wäsche in Anspruch genommen. Um das Kochen und die Gartenarbeit kümmern sich die Rentner dagegen tendenziell lieber selbst. Kein Wunder: Denn beide Tätigkeiten gehören zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten der über 65-Jährigen, laut einer Umfrage.

Immerhin jeder fünfte Mensch in Deutschland ist zurzeit schon über 65 Jahre alt. Doch hat sich das Selbstbild der Senioren im Vergleich zu vorangegangenen Generationen geändert. Seniorinnen und Senioren zwischen 65 und 79 Jahren wollen aktiv und gesund am Leben teilnehmen und sind selbstbestimmter als frühere Generationen. Als wirklich "alt" verstehen sich Senioren heute oft erst ab 80.

Viele Rentner können Arbeiten durchaus noch selber erledigen, wollen aber mehr Zeit für sich und ihre Familie haben. Senioren ab 75 Jahren sind dagegen häufiger auf  Hilfen angewiesen, um noch in den eigenen vier Wänden bleiben zu können.

Auffällig ist, dass die aktive Unterstützung im Haushalt durch Familienangehörige und Freunde der Umfrage zufolge mit zunehmendem Alter der Senioren sinkt. Erwachsene Kinder sind beruflich bedingt häufiger als früher nicht in der Lage zu unterstützen oder leben zu weit entfernt. Dies führt oft dazu, dass die Kinder die Aufgaben an Haushaltshilfen delegieren und dann einen Teil oder sogar den Großteil der Kosten übernehmen.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Sturzprophylaxe - Stürze im Alter vermeiden

Die wichtigsten Punkte für Sturzprophylaxe im Alter:

- Stolperfallen beseitigen (Kabel, Läufer)

- Sorgen Sie für einen rutschfesten Boden. Markieren Sie ggf. hohe Türschwellen oder Stufen.

- Lassen Sie nichts im Weg stehen. (Achten Sie auch auf z.B. Spielzeug der Enkelkinder!)

- Für gute Beleuchtung in der Wohnung sorgen. Nicht zu dunkel, das Licht darf aber auch nicht blenden!

- Brille tragen. - Lassen Sie regelmäßig die Sehkraft überprüfen und passen Sie die Brillenstärke an.

- Wenn Sie ein Hörgerät benötigen - nutzen Sie das auch. Auch gutes Hören kann vor Stürzen schützen. (Sie hören z.B. wenn hinter Ihnen jemand kommt und erschrecken sich nicht!)

-  Angemessenes Schuhwerk tragen. (Geschlossene Schuhe mit niedrigen Absätzen und griffigen Sohlen)

 - Vorhandene Gehhilfen benutzen. (Zum Beispiel den Rollator).

- Lassen Sie ggf. das Bad barrierefrei umbauen. (Stufenlose Dusche, Wannenlift, rutschfester Untergrund)

- Treppen mit Handläufen ausstatten.

- Medikamentös vom Arzt gut eingestellt? (Schwindel als Nebenwirkung von Medikamenten)

- Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Wege.

- Gehen Sie bewusst und aufmerksam.

- Trinken Sie ausreichend.

- Langsam aufstehen. (Besonders morgens und nachts aus dem Bett. Bleiben Sie einige Minuten auf dem Bett sitzen, bevor Sie los laufen.)

- Sorgen Sie in der ganzen Wohnung für Sitzgelegenheiten zum Ausruhen. Zum Beispiel in der Küche, im Bad, im Flur und auch im Treppenhaus, wenn möglich!

- Machen Sie Übungen zur Schulung des Gleichgewichtssinns.

- Bewegen Sie sich regelmäßig.

- Lassen Sie sich auch von Ihrem Arzt, Ihrer Krankenkasse oder von Ihrem Pflegedienst zum Thema Sturzprophylaxe beraten.

 

----------------------------------------------------------------------------------------------------

Genug trinken im Alter - mit diesen Tricks klappt's

Bei vielen Menschen kommt es im Alter dazu, dass das Durstgefühl abnimmt. Wenn dann zu wenig getrunken wird, wirkt sich das auf den gesamten Gesundheitszustand aus.  Haut und Schleimhäute werden trocken und im schlimmsten Fall bricht der Kreislauf zusammen. Auch der Geist ist davon betroffen, denn wer im Alter nicht ausreichend trinkt, riskiert, zunehmenden Verlust der Gedächtnisleistung.

Hier sind ein paar Tricks, wie Sie sich selbst motivieren können, im Alter mehr zu trinken:

Trick 1 - Trinkration in Sichtweite stellen

Mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit sollten Sie pro Tag zu sich nehmen. Damit Sie den Überblick nicht verlieren, stellen Sie sich diese Menge für jeden Tag neu bereit. Das können Wasser, Tee oder auch Fruchtschorlen sein.

 

Trick 2 – Zu jedem Essen ein Glas Wasser

Stellen Sie sich zu jeder Mahlzeit ein Glas Wasser, Tee oder ähnliches bereit. Trinken Sie direkt zum Essen oder danach. Somit haben Sie bereits einen Teil des Tagespensums geschafft.

 

Trick 3 – Benutzen Sie ein großes Glas

Um die optimale Trinkmenge pro Tag zu erreichen, benutzen Sie am besten ein großes Glas (ca. 200ml). Kleine Gläser verführen dazu, zu meinen man hätte schon genug getrunken. Wenn Sie ein großes Glas benutzen, behalten Sie auch besser den Überblick über Ihre Trinkmenge.

 

Trick 4 – Essen Sie wasserhaltiges Obst

Auch durch die Nahrungsaufnahme nehmen Sie Flüssigkeit zu sich. Wer sich ohnehin schon schwer tut genug zu trinken, kann es mit Obst versuchen. Besonders geeignet sind Wassermelonen, da diese sehr wasserhaltig sind, wie der Name bereits verrät.

 

Trick 5 – Setzen Sie sich Ihr eigenes Trinkritual

Wenn Sie jemand sind, der seinen Tagesablauf gut strukturiert hat, dann planen Sie hier auch einige Trinkpausen ein. Vielleicht immer gegen zehn Uhr, zwischen Frühstück und Mittagessen, oder aber auch am späten Nachmittag. Oder Sie nehmen sich alle volle Stunde die Zeit etwas zu trinken.

 

Trick 6 – Suppe statt Wasser

Wer sich nicht überwinden kann, große Mengen an Wasser zu trinken, dem stehen Suppen als Alternative zur Auswahl. Auch diese zählen zu Ihrer Flüssigkeitsaufnahme dazu. Klare Suppen sind dafür am besten geeignet.

 

Trick 7 – Saft macht Wasser schmackhafter

Wem Mineralwasser zu eintönig ist, der kann dieses mit einem Spritzer Zitrone aufpeppen. Auch eine Saftschorle ist erlaubt. Hierbei sollte das Verhältnis aus 2 Teilen Wasser und einem Teil Saft bestehen, damit das Ganze nicht zu süß wird.

 

Mit diesen kleinen Tricks helfen Sie sich selbst, im Alter genug zu trinken. Versuchen Sie dies wann immer Sie können und warten Sie nicht erst, bis Sie Durst bekommen. Bei Herz- oder Nierenerkrankungen ist es allerdings ratsam, die Trinkmenge mit Ihrem Arzt abzusprechen. Denn manchmal kann zu viel Trinken auch schadhaft sein.

 

----------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Rollator-Kauf

Rollatoren oder Gehhilfen  stellen für ältere Menschen, aber auch für Menschen, die krankheitsbedingt auf eine Gehhilfe angewiesen sind, eine Bereicherung dar. Der  Rollator hilft nicht nur, sich in der Wohnung frei bewegen zu können, sondern auch draußen bei Spaziergängen oder beim Einkaufen.

Wir sagen Ihnen, worauf Sie beim Kauf eines Rollator achten sollten:

1.       Gewicht

Das Gewicht eines Rollators spielt beim Kauf eine entscheidende Rolle. Wenngleich ein Rollator über leichtlaufende Rollen verfügt, so ist eine Gehhilfe mit Stahlrahmen und einem hohen Eigengewicht für ältere Menschen mit körperlicher Anstrengung verbunden.  Gerade beim Überwinden einer Bordsteinkante oder anderen Hindernissen ist es von Vorteil, wenn der Rollator mit Aluminium-Rahmen ein geringes Eigengewicht hat.

 

2.       Handgriffe

Die Handgriffe eines Rollators mögen auf den ersten Blick nicht kaufentscheidend sein, doch gerade wer sich draußen viel bewegt, Einkäufe mit dem Rollator erledigt und auch Spaziergänge unternimmt, benötigt festen und sicheren Halt. Achten Sie deshalb auf ergonomisch geformte Handgriffe. Diese sind auf die Hände abgestimmt und bieten so einen komfortablen und sicheren Halt der Gehhilfe.

Zudem sollten die Handgriffe in ihrer Höhe stufenlos einstellbar sein. Das ist nicht nur für den sicheren Halt, nein auch für eine aufrechte Haltung wichtig. In der Höhe falsch eingestellte Gehhilfen können sonst Rückenschmerzen zur Folge haben.

 

3.       Bremsen und Bremsgriffe

Bei Gefälle oder Steigungen zeigt sich, wie wichtig Rollator-Bremsen sind. Während bei Steigungen einen mitunter die Kräfte verlassen, muss man bei einem Gefälle das eigene Gewicht bremsen. Hier sind nicht nur gute Bremsen entscheidend, sondern auch leicht zu betätigende Bremsgriffe. Zudem sollte eine Feststellbremse für zusätzliche Sicherheit sorgen, wenn man beispielsweise Rast machen möchte.

 

4.       Sitzfläche

Egal ob man den Rollator lediglich zu Hause oder im Freien nutzt, eine Sitzmöglichkeit sollte stets vorhanden sein. Gerade ältere Menschen, die mit dem Rollator ihre Einkäufe erledigen, benötigen zwischendurch die Möglichkeit einer Rast. Mit einer Sitzfläche auf dem Rollator ist man nicht abhängig von öffentlichen Sitzplätzen und kann sich so jederzeit eine kleine Verschnaufpause gönnen.

 

5.       Sitzlehne

Sitzlehnen sorgen beim Rollator für Sicherheit. Doch nicht jeder Rollator ist automatisch mit einer solchen Sitzlehne ausgestattet. Fehlende Sitzlehnen können so schnell eine Gefahr darstellen. Denn oftmals ist es die Macht der Gewohnheit, welche Menschen zum Zurücklehnen bewegt. Eine fehlende Rollator-Sitzlehne kann hier zu schweren Kopfverletzungen und Gehirnerschütterung führen.

6.       Tragekorb / Tragetasche

Wer mit seinem Rollator Einkäufe erledigen muss, der sollte beim Rollator-Kauf auch auf einen Tragekorb, bzw. eine Tragetasche achten. Der  Tragekorb hat aufgrund seiner Materialien meist schon ein Eigengewicht von knapp einem Kilogramm hat, so dass ist die Tragetasche meist deutlich leichter ist.

 

7.       Zusammenklappbar

Eine Gehhilfe sollte nach Möglichkeit nicht nur zusammenklappbar sein, sondern dies auch möglichst einfach. Im zusammengeklappten Zustand sollte der Rollator einen sicheren Stand haben und nicht viel Platz einnehmen, so dass man diesen auch mühelos im Auto verstauen kann.

 

8.       Stockhalter

Nicht immer kommt man mit einem Rollator überall hin und ist daher auf einen Gehstock angewiesen. Oftmals ist bereits beim Rollator eine Stockhalter enthalten. Achten Sie dennoch beim Kauf darauf, da sonst das Mitführen eines Gehstocks sehr mühsam sein kann.

 

9.       Rollator-Kauf

Der Kauf einer Gehhilfe kann ganz schön teuer werden. Insbesondere, wenn man diese im lokalen Handel oder einem Sanitätshaus kauft. Unsere Tests und Nutzererfahrungen haben gezeigt, dass der Rollator-Kaufpreis im Internet meist um ein vielfaches günstiger, als im Ladengeschäft ist. Mitunter kann man beim Kauf einer Gehhilfe über das Internet weit über 100 Euro einsparen

 

 Vorsicht vor Betrügern

Kriminelle überlegen sich immer raffiniertere Methoden, um sich gezielt an Senioren zu bereichern und sie zu betrügen. Wer auf eine Masche hereinfällt, schämt sich oft im Nachinein und möchte nicht, dass andere erfahren, wie naiv man war. Aus Scham melden sich viele ältere Menschen daher erst garnicht bei der Polizei.

Damit Sie erst garnicht in solche Situationen geraten, haben wir eine Übersicht der Tricks zusammengestellt:

Eine fremde Person klingelt und fragt nach einem Glas Wasser. Eine zweite Person dringt währenddessen ein und durchsucht die Räume nach Wertsachen wie Schmuck oder Bargeld.

Ähnlich ist auch das Vorgehen bei anderen vorgetäuschten Notsituationen.

Auch sich als falsche Beamte oder andere Amtsträger auszugeben, ist eine beliebte Methode. Kriminelle haben sich schon als folgende Personen ausgegeben:

- Polizei- oder Kriminalbeamte

- Gerichtsvollzieher

- Mitarbeiter der Elektrizitäts, Gas- oder Wasserwerke

- Handwerker, Heizkostenableser

- Berater der Krankenkasse oder Rentenversicherung

Seien Sie in solchen Fällen besonders Vorsicht und haben Sie ein gesundes Misstrauen.

Folgende Tipps sollten Sie beachten:

- Keine Unbekannten in die Wohnung lassen

- Besucher vor dem Öffenen der Tür genau anschauen

- Tür nur mit vorgelegter Türsperre öffnen

- Bei angeblicher Amtsperson Dienstausweis zeigen lassen

- Nur Handwerker hereinlassen, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt wurden

- Vorsicht vor angeblichen Notfällen, wie z.B. einem Rohrbruch - niemanden einfach in die Wohnung lassen, im Zweifelsfall bei den Stadtwerken nachfragen

Bei dem sogenannten "Enkeltrick" melden sich Beträger häufig mit den Worten am Telefon "Rate mal, wer hier spricht", um die Identität der Enkel oder anderer Familienmitglieder herauszufinden. Anschließend täuschen sie in der Rolle des vermeintlichen Familienmitglieds Geldprobleme oder andere Notfälle vor und versuchen so, ihrem Opfer eine hohe Geldsumme abzunehmen.

Um sich vor solchen Betrugsmaschen zu schützen, sollten Sie auf folgendes achten:

- Auflegen, wenn ein Gesprächspartner am Telefon Geld fordert.

- Misstrauisch sein, wenn sich  jemand nicht vorstellt.

- Vergewissern Sie sich, dass die Person wirklich ein Verwandter ist. Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann.

- Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis.

- Lassen Sie sich nicht Drängen oder unter Druck setzen.

- Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an fremde Personen.

- Geben Sie am Telefon nie Ihren Vornamen an. Betrüger suchen gezielt nach alten Namen, um Senioren zu ermitteln.

Sobald Sie den Verdacht haben, dass es sich bei einem Besucher oder Anrufer um einen Betrüger handelt, scheuen Sie sich nie, den Polizeinotruf 110 zu wählen.

----------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Ernährung bei Arthrose

Arthrose ist schon fast zur Volkskrankheit geworden, sie betrifft nicht nur alten Menschen,  obwohl die Wahrscheinlichkeit, dass die Knorpel der Gelenke in Mitleidenschaft gezogen werden, mit fortschreitendem Alter steigt.

Arthrose kann sehr gut mit der richtigen Ernährung beeinflusst werden. Denn die richtige Ernährung entlastet bei Arthrose den Körper und wirkt gleichzeitig entzündungshemmend. Sie liefert überdies jene Vitalstoffe und Spurenelemente, die für den Schutz und die Regeneration der Gelenke erforderlich sind.

Ein Ernährungsplan bei Arthrose sollte die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Vorwiegend vegan, denn tierische Lebensmittel enthalten u. a. die entzündungsfördernde Arachidonsäure
  • Vitalstoffreich und vollwertig, damit die Gelenke bzw. Knorpel mit allen erforderlichen Bau- und Schutzstoffen versorgt werden können
  • Basenüberschüssig, da eine chronische Übersäuerung zu den Mitursachen der Arthrose gehört
  • Antioxidantienreich, da Antioxidantien entzündungshemmend wirken und die Knorpel vor Schäden schützen
  • Darmfreundlich, denn nur mit einem gesunden Darm können Heilprozesse einsetzen und erfolgreich verlaufen
  • Frei von schädlichen Nahrungsmitteln und Genussgiften wie AlkoholZuckerAuszugsmehlen, ungesunden Fetten usw.

Besonders empfohlen werden Lebensmittel wie:

  • Obst
  • Salate
  • Gemüse
  • Kartoffeln
  • Naturreis
  • Dinkel
  • Hirse
  • Magermilchprodukte
  • Omega 3-Fettsäuren (Leinöl, Chia-Samen, Leinsamen, Hanföl, Hanfsamen)

Zudem sollten Sie nur kaltgepresste Öle  wie Olivenöl, Wallnussöl, Sesamöl, Distelöl oder Rapsöl verwenden.

Gewürze und Kräuter:

Wer an Arthrose leidet, dem machen vor allem die Schmerzen in den Gelenken zu schaffen, die von den Entzündungen ausgelöst werden. Die Natur hält jedoch viele Gewächse bereit, die entzündungshemmend wirken. Ihren Salat können Sie mit variierenden Kräutermischungen aus Kurkuma, Petersilie, Fenchel, Dill, Anis, Kreuzkümmel, Minze, Kerbel, Oregano, Rosmarin, Thymian, Koriander, Majoran und Ingwer verfeinern. Auch Chili und Zimt gehören in das Gewürzregal eines Arthrose-Patienten.

Das richtige Trinken

Morgens befindet sich der Organismus in der Ausscheidungs- und Entgiftungsphase. Sie können diesen Prozess sehr gut unterstützen und fördern, wenn Sie 20 – 30 Minuten vor dem Frühstück ein Glas Wasser oder Basentee trinken. Wenn Sie sich für Wasser entscheiden, so kann dieses gerne auch warm sein. Sie können auch 1 – 2 EL frisch gepressten Zitronensaft dazu geben.

Über den Tag verteilt sollten Sie etwa 1,5 l Wasser trinken. Die Hälfte kann aus Kräutertees bestehen. Trinken Sie besser nicht zum Essen, sondern immer im Abstand von 20 bis 60 Minuten vor oder nach den Mahlzeiten. Getränke verdünnen die Verdauungssäfte, so dass es zu Verdauungsstörungen kommen kann bzw. die Mahlzeiten nicht optimal verdaut werden können.

Zusätzlich erreichen Sie bei Übergewicht mit dieser Ernährungsform Ihr Normalgewicht, so dass schon allein aus diesem Grund die Gelenke massiv entlastet werden. Fettzellen produzieren überdies ständig entzündungsfördernde Stoffe, die Ihre Gelenkschmerzen immer wieder neu anfachen.

Lebensmittel die vermieden werden sollen:

  • Tierisches Fett – insbesondere Schwein ist tabu, aber auch Rindfleisch sollte nur noch in Maßen genossen werden
  • Wurst
  • Süßigkeiten und Zucker
  • Tomaten
  • Roter Pfeffer
  • Fetter Fisch
  • Sahne
  • Kaffee, Alkohol und schwarzer Tee

Vergessen Sie außerdem  in keinem Fall die Bewegung. Sie ist für die Gelenkgesundheit mindestens ebenso wichtig wie die richtige Ernährung!

------------------------------------------------------------------------------------------------------ 

 

Frühjahrsmüdigkeit bei Senioren

Nach den vielen langen, kalten und dunklen Tagen beginnt der menschliche Körper nun allmählich damit, von Winter auf Frühling umzuschalten. Die innere Uhr ist aber noch an die dunkle und kalte Jahreszeit angepasst, befindet sich also noch in einer Art Winterruhe, obwohl die Tage in Wirklichkeit schon heller und länger sind.

Die Folge davon ist häufig die sogenannte Frühjahrmüdigkeit, die sich in Mattigkeit und Antriebslosigkeit äußert, denn die Umstellung vom Winter- auf den Sommerbetrieb kann den Organismus belasten und ist insbesondere dann anstrengend, wenn der Körper infolge von Krankheiten oder des höheren Alters ohnehin schon geschwächt ist. 

Allerdings gibt es einige Mittel und Wege, um dem Körper bei der Umstellung zu helfen. 

Hier die besten Tipps in der Übersicht:

  • Viel Licht

Durch den Lichtmangel während der kalten Jahreszeit sammelt der menschliche Körper das Hormon Melatonin an, das eine schlaffördernde Wirkung hat. Der Gegenspieler von Melatonin ist das Wachhormon Serotonin, das ausgeschüttet wird, wenn der Körper Tageslicht und Sonnenstrahlen registriert. 

Wichtig ist daher, am besten täglich draußen spazieren zu gehen. Die Bewegung hilft außerdem noch dabei, den Kreislauf anzukurbeln, den Stoffwechsel zu fördern und den Hormonhaushalt zu stabilisieren. Sind Spaziergänge nicht möglich, reicht es aber auch schon aus, die ersten warmen Sonnenstrahlen durch das geöffnete Fenster zu genießen. 

  • Frisches Obst

Je geschwächter und angeschlagener der Körper ist, desto leichter haben es Erreger, die Infektionen auslösen. Hiergegen hilft eine Extraportion Vitamine. Allerdings haben Obst und Gemüse noch eine andere positive Wirkung. Im Winter ist die Bewegung reduziert und die Nahrungsaufnahme meist erhöht. 

Dies kann dazu führen, dass sich im Körper Schlackenstoffe ansammeln, die die Gelenke angreifen und zu einer Übersäuerung des Körpers führen können. Obst und Gemüse als basische Lebensmittel können dabei helfen, das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen.

  • Warmes Wasser

Insgesamt ist es wichtig, viel zu trinken und viele Senioren neigen dazu, schlichtweg zu wenig zu trinken. Die indische Heilkunst Ayurveda arbeitet jedoch noch mit einem anderen Trick bei Müdigkeit. Das Wasser wird nämlich aufgekocht und schluckweise noch sehr warm getrunken.

Die Heilkunst geht davon aus, dass das Wasser durch das Kochen mit zusätzlicher Energie angereichert wird, die es dann an den Körper weiterleitet. 

  • Düfte

Die Düfte von Kräutertee erinnern an den Frühling und an blühende Wiesen. Somit wecken Kräutertees ganz nebenbei die berühmten Frühlingsgefühle. Eine ähnliche Wirkung hat eine Duftlampe mit Orangenöl, die in der Wohnung aufgestellt werden kann.

  • Löwenzahn

Dieses Kraut ist schon seit jeher für seine heilsame Wirkung bekannt und sicher auch den meisten Senioren nicht fremd. Löwenzahn ist reich an Mineralien wie beispielsweise Silizium, die den Stoffwechsel anregen. 

Außerdem helfen die Bitterstoffe des Löwenzahns dem Körper bei der Aufnahme von Eisen. Neben Tees aus Löwenzahn gibt es in Apotheken und Reformhäusern auch Saft aus frischem Löwenzahn, wobei hiervon täglich ein Esslöffel vor der Hauptmahlzeit ausreicht.